Kreis Ab

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Episode 258

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In Zeiten von Corona müssen die Vereine jeden Cent gleich mehrfach umdrehen, natürlich auch die Eulen Ludwigshafen. Nun erreichte den Club eine absolute Hiobsbotschaft, denn die Stadt macht die Heimspielstätte ab Dezember zu einem Impfzentrum. Lisa Hessler war entsprechend geschockt, als ihr in der vergangenen Woche die Nachricht übermittelt wurde. Die Geschäftsführerin erklärt im Gespräch mit Sascha Staat die verzwickte Lage und zeigt auf, wie schwer die Suche nach Alternativen ist.

Sascha Klahn muss sich mit solchen Dingen nicht beschäftigen, im Gegenteil. Er hat sich eine Gruppe von Gleichgesinnten gesucht, die genauso "Bock auf Handball" haben wie er. So heißt das brandneue Magazin, das der Fotograf genauer vorstellt. Zu Gast im Interview der Woche ist Philipp Pöter. Er war früher in der Bundesliga unter anderem für den SC DHfK Leipzig und die HSG Wetzlar unterwegs. Nun ist er für die Essener Feuerwehr tätig und hat seinen Weg im Leben nach dem Sport gefunden.

Episode 257

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Die Folgen der EM-Qualifikation sorgen für jede Menge Diskussionen. Nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf internationaler Ebene. Nun sprechen sich sogar namhafte Topstars wie Domagoj Duvnjak und Aron Palmarsson für eine Absage der Weltmeisterschaft in Ägypten aus. Markus Götz von Sky Sport versucht in einer chaotischen Gemengelage den Überblick zu behalten. Ganz nebenbei beschäftigt er sich außerdem mit der Situation beim SC Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen.

Mit dem Spitzensport hat Daniel Duhr nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Der Autor hat gerade sein drittes Buch über die lustigsten Anekdoten im Amateurhandball veröffentlicht und plaudert aus dem Nähkästchen. Im Interview der Woche gibt sich Manuel Späth die Ehre. Er ist Schwabe durch und durch, hat sich zum Ende seiner Laufbahn aber nochmal für einen Wechsel ins Ausland entschieden. Beim FC Porto fühlen er und seine Familie sich bislang pudelwohl und genießen viele Vorzüge.

Welthandballer - Mia Hermansson-Högdahl

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Als Mia Hermannson-Högdahl 1987 ihr Heimatland Schweden verließ, ahnte sie nicht, dass diese Entscheidung den Rest ihres Lebens bestimmen würde. Sie heuerte in Byasen an, einem Stadtteilverein von Trondheim. Noch heute ist sie dort zuhause, auch wenn es ein paar Zwischenstationen gab. Denn ein paar Jahre später zog sie weiter, weil sie den sportlichen Verlockungen von Hypo Niederösterreich einfach nicht mehr widerstehen konnte.

Im Süden Wiens avancierte sie endgültig zu einer Spielerin von internationalem Spitzenformat. Sie gewann gleich drei Mal die Champions League mit einer Truppe voller Superstars und wusste gar nicht mehr, dass man nicht immer gewinnen kann. Als sie es nach der Geburt ihrer Tochter allen nochmal beweisen wollte, spielte ihr Körper einfach nicht mehr mit. Und so kassierte sie gefühlt die einzige Niederlage ihrer von Erfolgen geprägten Laufbahn.

Episode 256

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Dass zunächst bis Ende November in den Hallen keine Zuschauer mit dabei sein dürfen, bringt Thomas Rademacher vom Solinger Tageblatt komplett auf die Palme. Er sieht dadurch sogar ein höheres Risiko für Infektionen. Das Sportliche kommt aber definitiv nicht zu kurz, denn die SG Flensburg-Handewitt präsentierte sich in der Klingenstadt in großartiger Verfassung, während der Bergische HC trotz klarer Pleite sehr zufrieden mit dem Saisonstart sein kann.

In der Frauen-Bundesliga könnten die Perspektiven unterschiedlicher kaum sein. Sebastian Klaus von der Bietigheimer Zeitung berichtet, warum Borussia Dortmund im Spitzenspiel nicht zu stoppen war. Eva Federhenn, sportliche Leiterin von Schlusslicht Mainz, ärgert sich derweil über eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Spielwertung. Ann-Cathrin Giegerich erzählt von ihrem neuen Leben in Ungarn. Die Nationaltorhüterin ist zu Gast im Interview der Woche.

Episode 255

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Es sah verdammt gut aus für den HBW Balingen-Weilstetten, der erste Saisonsieg war zum Greifen nahe. Doch dann flatterten im Kellerduell mit den Eulen Ludwigshafen die Nerven und eine scheinbar komfortable Führung wurde aus der Hand gegeben. Marek Nepomucky von der Rheinpfalz hat die Partie der beiden Abstiegskandidaten vor Ort beobachtet und berichtet nicht nur von einem absoluten Kampfspiel, sondern auch von einigen durchaus bemerkenswerten Randnotizen.

Mehr als nur eine kleine Meldung ist derweil, dass zahlreiche Landesverbände die Spielzeit kurzfristig unterbrochen haben. Knuth Lange trägt als Präsident für Hamburg die Verantwortung und nennt die Gründe und Konsequenzen der Entscheidung. Im Interview der Woche nimmt Bob Hanning kein Blatt vor den Mund. Es geht unter anderem um die schwache Form seiner Füchse Berlin sowie den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Bundesliga und damit auch die Nationalmannschaft.

Episode 254

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Vor dem ewigen Klassiker zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt war eine seriöse Prognose quasi unmöglich. Am Ende kam der Kantersieg des Rekordmeisters in dieser Deutlichkeit überraschend. Auch für Erik Eggers von Handball Inside, der sich aber zuletzt nicht nur mit dem Duell im Norden beschäftigt hat. Björn Pazen hat seinen Blick derweil auf den gesamten Kontinent gerichtet, da bereits morgen die Gruppenphase der European League startet. Er wagt einen Ausblick.

Ein erstes Zwischenfazit zieht Nina Bargel von den Ruhr Nachrichten. Fünf Spiele haben die Damen von Borussia Dortmund inzwischen in der EHF Champions League absolviert, vier Mal konnten sie absolut mithalten. Doch noch fehlen Trainer André Fuhr die Alternativen. Über eine solche hat sich Bjarte Myrhol Gedanken gemacht. Im Interview der Woche erzählt der sympathische Norwerger von einem Projekt, das vor allem die Kinder und Jugendlichen vom Handball begeistern soll.

Episode 253

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Eigentlich wollte Sascha Staat mit Finn-Ole Martins von Radio FOM über die zweite Liga sprechen, doch zum Glück kennt der sich auch beim THW Kiel bestens aus. Zusammen versuchen sie, die hohe Pleite des Rekordmeisters bei der HSG Wetzlar einzuordnen. Das Unterhaus wird aber nicht vergessen und es herrscht Einigkeit, dass der VfL Gummersbach der große Favorit auf den Aufstieg ist. Dahinter gibt es mehrere durchaus ambitionierte Verfolger.

Mit ganz anderen Dingen beschäftigt sich Georg Gaydoul als Geschäftsführer des Drittligisten MSG Bieberau/Modau. Die Vereine mussten kurz vor dem Saisonstart einen Live-Stream organisieren, was mancherorts für heftige Diskussionen sorgte. Er zeigt die Vor- und Nachteile auf. Einen spannenden Weg hat derweil Julian Lauenroth eingeschlagen. Im Interview der Woche berichtet der ehemalige Spieler von seinen Erfahrungen als Schiedsrichter.

Episode 252

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Kaum ist die Handball-Bundesliga in die neue Saison gestartet, sind bereits die ersten Überraschungen zu vermelden. So konnte der Bergische HC zum ersten Mal überhaupt beim SC Magdeburg gewinnen und dabei vollends überzeugen. Stefan Flomm von der Handballwoche hat bei den Auftaktpartien ganz genau hingeschaut und philosophiert mit Moderator Sascha Staat nicht nur über die reinen Ergebnisse, sondern auch über wichtige Begleiterscheinungen.

In der Champions League sind hingegen schon einige Spieltage absolviert. Die üblichen Verdächtigen gehören wie immer zu den Favoriten, wobei Paris bereits ordentlich Federn lassen musste. Björn Pazen ist international bestens informiert und hat alle Teilnehmer im Blick. Absolut außergewöhnlich ist die Geschichte von Simon Getzmann. Er wurde Ende 2014 des Dopings überführt, aber nach über einem Jahr der emotionalen Achterbahnfahrt freigesprochen.

Saisonvorschau 2020/21 - Im Tierpark

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Obwohl die Eulen Ludwigshafen nur durch den Saisonabbruch in der Liga geblieben sind, waren viele Beobachter erstaunt über die Entwicklung der Mannschaft. Die befand sich auf einem guten Weg und der Klassenerhalt war zum Greifen nah. Zwar wird Trainer Benjamin Matsche im nächsten Sommer den Verein verlassen, aber erstmals steht ihm eine fast verletzungsfreie Truppe zur Verfügung. Marek Nepomucky von der Rheinpfalz ist daher optimistisch.

Im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg landete der Bergische HC auf einem famosen siebten Platz, aber die Form konnte nicht konserviert werden. So fiel man in der Tabelle einige Ränge nach unten, wobei das nichts an den langfristigen Plänen der Verantwortlichen änderte. Mit viel Weitsicht konnte Nationalspieler David Schmidt verpflichtet werden. Aber vor allem die große Auswahl im Rückraum überzeugt Thomas Rademacher vom Solinger Tageblatt.

Nach einer Meisterschaft mit fadem Beigeschmack ist der THW Kiel hungriger denn je. Da hilft es natürlich, dass mit Sander Sagosen ein absoluter Weltklassespieler an Land gezogen werden konnte. Der Norweger ersetzt Lukas Nilsson, dessen Abgang schwer wiegt. Denn mit Nikola Bilyk fällt eine Stammkraft monatelang aus, auch Niklas Landin fehlt zunächst. Das hält Tamo Schwarz von den Kieler Nachrichten aber nicht von seiner Prognose ab.

Saisonvorschau 2020/21 - Durch die Republik

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Mal wieder war der HC Erlangen mit einem formidablen Kader gestartet, mal wieder wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Die mangelnde Konstanz kostete gleich zwei Trainern den Job, Rolf Brack war nicht mal einen Monat im Amt. Im Sommer wurde daher kräftig durchgewechselt, vor allem im Tor und im Rückraum. Christoph Benesch von den Nürnberger Nachrichten ist angesichts der vielen Neuzugänge überzeugt, dass es wieder in die obere Tabellenhälfte geht.

Davon kann man bei der HSG Nordhorn-Lingen nur träumen. Magere vier Pünktchen holte man als Aufsteiger im Vorjahr und enttäuschte auf ganzer Linie. Mit dafür verantwortlich war, dass Ex-Trainer Heiner Bültmann wenige Tage vor dem Start aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste und so eine große Lücke entstand. Die konnte Geir Sveinsson nicht füllen, nun übernahm Daniel Kubes. Laut Ulrich Mentrup von der Neuen Osnabrücker Zeitung eine gute Idee.

Die SG Flensburg-Handewitt ist so ein wenig der Vorzeigeverein der Liga. Obwohl zuletzt häufig sehr gestandene Spieler ihre Laufbahn beendeten oder woanders ihr Glück suchten, wurde ein Platz unter den ersten Drei immer erreicht. Aktuell machen Maik Machulla aber hauptsächlich die Verletzten Sorgen, am Kreis musste sogar nachverpflichtet werden. Ruwen Möller vom Flensborg Avis sieht das Team aber so gut aufgestellt, dass es sogar zum Titel reichen könnte.

Der HSC 2000 Coburg ist nach einer kurzen Stipvisite vor wenigen Jahren zurück im Oberhaus und möchte dort gerne bleiben. Da spielt es auch keine Rolle, dass Ex-Trainer Jan Gorr die Position des Geschäftsführers übernommen hat. Nachfolger Alois Mraz steht eine durchaus ordentliche Truppe zur Verfügung, die nach dem Aufstieg nochmal verstärkt wurde. Thomas Apfel von Radio Eins glaubt daher trotz schmerzhafter Abgänge an den Klassenerhalt.

Über diesen Podcast

Bei Kreis Ab begrüßt Moderator Sascha Staat wöchentlich bekannte Journalisten und Experten sowie Spieler, Trainer oder Funktionäre aus der Welt des Handballs.

Thematisch geht es dabei vor allem um die aktuellen Geschehnisse aus der Handball-Bundesliga der Männer und Frauen, der EHF Champions League und den großen Turniere wie Olympia, Welt- und Europameisterschaften.

Regelmäßig gibt es auch Sondersendungen, die sich mit speziellen Themen befassen.

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von und mit Kreis Ab - Der Handball-Podcast

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